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Gemeinsames Versandverfahren (gVV)

 

Mit dem Versandverfahren bietet der Zoll die Möglichkeit, Waren über Grenzen und durch Länder zu befördern, ohne die beim Eingang eigentlich geschuldeten Abgaben zahlen

zu müssen. Im Abgangsland ist aber eine Sicherheit zu leisten, die nach ordentlicher Erledigung des Verfahrens wieder freigegeben wird. Das gVV bietet eine verwaltungsrechtlich

einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Beförderung von Waren durch Zollgebiete. Die Frist wird so festgesetzt, wie es für die Warenbeförderung unbedingt notwendig ist

(in der Regel 7 Tage). Für das gVV muss die Nämlichkeit (Identität) sichergestellt sein. Die Abwicklung des Versandverfahrens erfolgt EDV-gestützt unter Anwendung des NCTS

(Neues Computerisiertes Transitsystem) der schweizerischen Zollverwaltung, oder Atlas-System der deutschen Zollverwaltung.

 

T1-Verfahren

 

Wird angewendet beim grenzüberschreitenden Transport von Waren zwischen der EU und den übrigen Nicht- EU-Ländern Ländern (z. B. Schweiz).

 

T2-Verfahren

 

Wird angewendet beim grenzüberschreitenden Transport von Waren innerhalb der EU, wenn der Transportweg über ein Nicht-EU-Land führt (z.B. Beförderung von EU-Gütern durch die Schweiz)

 

Angeschlossene Länder

 

Das gemeinschaftliche Versandverfahren wird zurzeit angewendet in den folgenden Ländern:

- EU-Staaten, Türkei, Mazedonien, Serbien

 

Für Länder, welche nicht dem gemeinschaftlichen Versandverfahren angeschlossen sind, besteht die Möglichkeit für den Warentransit per Strassenverkehr ein Carnet TIR zu eröffnen.

 

Dies umfasst folgende zusätzliche GUS-Länder:

- Russland, Ukraine, Weissrussland, Aserbidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

 

 

 

T1/T2 Löschungsverpflichtung